Kreisparteitag und Kreisdelegiertenkonferenz vom 7. September 2018

Im kommenden Jahr sind die Bürger wieder einmal an die Wahlurnen gebeten. Am 26. Mai steht die Europawahl an. So standen bei diesem Kreisparteitag und der dazugehörigen Kreisdelegiertenkonferenz die Vorbereitungen auf eben diese Wahl im Vordergrund. Eingeläutet wurde der Abend mit Beiträgen der Bundestagsabgeordneten Nina Scheer und des Landesvorsitzenden Ralf Stegner, bevor sich die Kandidaten der schleswig-holsteinischen SPD zur Europawahl vorstellten. Vier Kandidaten fanden den Weg nach Schwarzenbeck und nutzten die Chance, sich den Mitgliedern vorzustellen und für sich zu werben. Es gilt, in die Fußstapfen der bisherigen Europaabgeordneten Ulrike Rodust zu treten, die nicht mehr kandidiert. Delara Burkhardt, Enrico Kreft, Karin Thissen und Marc Timmer nutzen die Chance, sich und die eigenen Ziele zu präsentieren. Mehr über die Kandidaten gibt es hier (https://www.spd-schleswig-holstein.de/fuenf-bewerbungen-fuer-das-europaeische-parlament/) zu lesen, am 3. November wird auf dem Landesparteitag schließlich entschieden.

Doch es soll an diesem Abend nicht nur um Personalien gehen, der Kreisvorstand reichte auch einen Antrag inhaltlicher Natur ein. Unter dem Titel „Vor Ort in Europa – Neue europäische Identität durch Stärkung von Daseinsvorsorge“ soll ganz konkret den gegenwärtigen Gefahren der Europäischen Union begegnet werden. So soll die EU nicht als bürokratisches Monster wahrgenommen werden, sondern auch ganz konkret für Schutz und Fürsorge stehen. Konkret heißt dabei, dass direkt in den Kommunen angesetzt wird. So soll die EU es aktiv fördern, wenn Kommunen für bezahlbaren Wohnraum sorgen, oder aber die Kinderbetreuung und Pflegeeinrichtungen unabhängig von der reinen Fokussierung auf Rendite und Wirtschaftlichkeit gesichert werden. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit verabschiedet.

Lennart Diener